Geschichte des Dorfes

Die Schönberger Burg; an dieser Stelle steht heute die Kirche.

Erstmals urkundlich erwähnt wird Schönberg in einem Schriftstück vom 18. Juli 1052, als ein gewisser Berthold das Dorf „Iconemberg“ vom Kaiser Heinrich III. als Geschenk erhält. Berthold baute das Dorf aus, und dies entlang der verkehrstechnisch wichtigen Hauptstraße. Entscheidend für die weitere Geschichte des Dorfes war das Jahr 1294: Schönberg wechselte zu diesem Zeitpunkt an den Burggrafen Friedrich III. von Nürnberg aus der Familie der Zollern. Die späteren Markgrafen wollten ihren Außenposten Schönberg nicht als Hinterhof, sondern als Vorzeigeprojekt des Territoriums gestalten. Sie betrieben deshalb einigen Aufwand zur Entwicklung des Dorfes. Dazu gehören die Einführung eines Vogtes und eines Gerichts.

Im Jahr 1806 gelangte Schönberg, ebenso wie Lauf und Nürnberg, zum neu geschaffenen Königreich Bayern. Das Dorf erhielt den Status einer bayerischen Gemeinde mit Bürgermeister und Gemeinderat. Die seit 1798 in Privatbesitz befindliche Burg wurde 1898 abgerissen und an ihrer Stelle die Jakobuskirche errichtet. Im Zweiten Weltkrieg bombardierten britische Flugzeuge das Dorf. Seit 1972 ist Schönberg ein Ortsteil der Stadt Lauf.